Überwasserprimer, Decklack, Antifouling, Obere Scheuerleisten 3


Die gesamte Schleif und Anstreich-Prozedur möchte ich hier nicht näher erläutern. Im großen und ganzen hält man sich an die Vorschriften der Lackhersteller. Ich ziehe den Anstrich mit dem Pinsel vor. Primer habe ich 6 Schichten aufgetragen, Unterwasser und Überwasser mit Abdeckband maskiert, weil hier verschiedene Produkte zum Einsatz kommen. Decklack 3 Schichten. Hier könnte noch eine mehr drauf, entweder zum Schluss oder gegen Ende der ersten Segelsaison 🙂 Anifouling 2 Schichten. Den Unterwasserbereich habe ich nicht zwischengeschliffen. Deshalb hat der leichte Strukturen, die mich aber nicht stören.


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3 Gedanken zu “Überwasserprimer, Decklack, Antifouling, Obere Scheuerleisten

  • Norbert Rettig, Deutschland Edingen-Neckarhausen

    Guten Tag Herr Nepelius,
    Sie haben eine sehr schöne Bootsbauseite ins Netz gestellt. Dafür erst mal vielen Dank. Ich nutze Ihre Seite immer wieder als Anschauungsmaterial für mein eigenes Projekt.
    Ich baue derzeit die Caledonia Yawl Bau-Nr. 171. Momentan stelle ich mir gerade die Frage, wo der Wasserpass liegen soll, oder anders gefragt – ob die in den Plänen angegebene Wasserlinie der tatsächlichen Schwimmlinie entspricht. Da ich Vorne und Achtern jeweils knapp über der Wasserlinie eine Lenzbohrung für einen Ankerkasten anbringen möchte, will ich ungern an der falschen Stelle bohren. Sie haben bei Ihrem Boot den Wasserpass wohl 2,5 cm „höher“ angesetzt, als in den Plänen angegeben. Passt das mit der tatsächlichen Schwimmlage? Bezieht sich das „höher“ auf das überkopfliegende oder das aufrechte Boot ?
    Wenn Sie mir hier weiterhelfen könnten, würde es mich sehr freuen. Bei Interesse kann ich Ihnen auch gerne ein paar Bilder von meinem Bootsbau schicken.
    Schöne Grüße
    Norbert Rettig
    h

    • bne Autor des Beitrags

      Hallo Hr. Retting,
      danke für Ihre Nachricht. Ich muss gestehen, meine CY immer noch nicht fertig gebaut zu haben, es mangelt einfach an der Zeit. Inzwischen ist das Vordeck und das Achterdeck teilweise fertig, und der Motorschacht (groß, weil ich einen Torqueedo 1kw verwende). Wo die Wasserlinie im Endeffekt läuft, kann ich noch nicht sagen. Da ich für Decksbalken Sapeli statt dem Nadelholz verwendet habe, und auch die Decks ein 6mm Teakdeck kommt, wird mein Bot wahrscheinlich schwerer als im Plan kalkuliert. Auch macht es einen Unterschied, ob man die offene Version baut, oder die mit den Decks. Ich habe den Wasserpass (im schwimmenden Zustand) um 2.5 cm höhergelegt, weil das bei vielen anderen Booten so gemacht ist, wenn sie im Wasser bleiben. Dann sollte, denke ich, der Bewuchsschutz etwas höher reichen. Meines bleibt aber an Land. Ich hoffe, irgendwann mal soweit zu kommen, das ich im Wasser einen Schwimmtest machen kann. Dazu muß aber der Innenausbau zumindest fertig und lackiert sein.
      Wie weit sind Sie?
      mfG.
      Bernhard Nepelius

      • Norbert Rettig, Deutschland Edingen-Neckarhause

        Hallo Herr Nepelius,
        ich möchte mich für meine lange Reaktionszeit entschuldigen. Ich war irgendwie davon ausgegangen per eMail von Ihnen zu hören und habe leider Ihre Webseite erst jetz wieder aufgemacht.
        Zur Zeit bereite ich gerade den ersten Anstrich vor. Beim Wasserpass halte ich mich an Ihre Linie, wie sie auch auf den Bilden zu erkennen ist.
        Für den innenausbau habe ich mich ebenfalls für die Variante mit gedecktem Vor- und Achterschiff entschieden. Das Rigg soll eine Gaffeltakelung mit Besan und Fock werden.
        Schöne Grüße
        Norbert Rettig