Tag 28 – Decks fertigen (8Std.) 1


Die Decks habe ich nach längerer Überlegungsphase aus einer Mahagoni-Planke geplant. Wichtig ist, vor dem genauen Anzeichnen die Ducht oder einen temporären Abstandhalter mittschiffs zu befestigen. Das garantiert die im Plan definierte Breite des Süllrandes. Nun kann es losgehen:

Die benötigten Materialien können ermittelt werden. Die Decks sind aus je 2 gleichen dreieckigen Abschnitten des Bretts gestaltet. Und das funktioniert, indem ein rechteckiges Stück Holz diagonal ausgesägt wird und anschließend ein Teil auf die Rückseite gedreht wird und die langen Seiten zueinander ausgerichtet werden. Dies lässt die Maserung zum Steven hin spiegelbildlich verlaufen und gibt ein stimmiges Bild. Die so gefügten und verleimten Bretter habe ich genau an die Oberkontur des Rumpfes sowie an die seitliche Kontur angepasst, damit sich die Decks genau an die Bootsform anpassen. Ich habe sie zusätzlich mit einer Wölbung zur Mitte hin versehen, finde ich optisch ansprechend. Am Stoß zwischen den Brettern (Mitte) habe ich eine dünne Leiste welche zum Steven hin konisch zu läuft aus geriegeltem Ahorn angedacht. Diese Leiste wird später den Innensteven an der Oberkante des Decks verdecken. Mir gefällt es nicht, hier auf das Hirnholz vom Innensteven sehen zu können. Außerdem leitet die helle, verjüngte Leiste das Auge zum Steven. Zusätzlich habe ich die Decks an den rund ausgeformten Seiten die Richtung Ducht weisen einen kleinen Süllrand vergönnt, auch aus Mahagoni. Diesen musste ich aus 2 dünnen Leisten unter Dampf biegen und verleimen. Die Decks habe ich abschließend mit 2 Lagen Epoxyd versehen und die Oberfläche für die Lackierung vorbereitet indem ich sie glatt geschliffen habe.


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