Archiv für den Tag: 4. September 2010


Tag 16 – Steven schmiegen, Aussenhaut hobeln und füllern (7Std.)

Samstag. Nachdem ich eine Woche nicht am Boot arbeiten konnte, ist es heute mal wieder soweit. Die Stevenleisten aus Esche habe ich letzhin noch mit Expoykleber, der aus Harz mit Härter besteht, mit Baumwollfasern angedickt  und mit Schleifstaub eingefärbt wird. Zuerst habe ich die Hirnholzenden der Beplankung mit nicht angedicktem Epoxy so oft eingepinselt, bis […]


Dollbord

Das Dollbord (auch Sielbord) ist ein Längsverband eines offenen Holzbootes, z. B. eines Ruderbootes oder einer Segeljolle. Es liegt auf der Innenseite des Bootes auf den Spanten auf Höhe der obersten Planke. Im Dollbord können Dollen angebracht sein, die als Auflage für die Riemen dienen.


Ducht

Ducht ist in der Seemannssprache der Fachbegriff für eine Bank oder ein Sitzbrett auf einem Ruder- oder Segelboot. Es handelt sich dabei um eine quer zum Kiel von Bordwand zu Bordwand verlaufende Planke, auf dem Ruderer oder Passagiere Platz nehmen können. In den Elbmarschen konnte hiermit je nach Kontext auch ein Unterbezirk eines Kirchspiels gemeint […]


Bug, Heck

Der Bug ist das Vorderteil eines Schiffsrumpfes und muss strömungsgünstig geformt sein. (Der hintere Teil eines Schiffes heißt Heck.) Den vorderen Abschluss des Bugs bildet der Vordersteven, bei Holzschiffen meist ein vierkantiger Holzbalken. Ein über den Bug nach vorne ragender Teil des Schiffs wird als Galion bezeichnet.